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Fotozubehör - Positionierung

PRAXISBERICHT

Die iBlue Serie des Herstellers TranSystem mit mehreren Modellen wie 747, 747A+, 747S oder 747Pro bietet dem Benutzer viele Austattungvariationen und sorgt gleichzeitig um Verwirrung wenn es um die Spezifikationen geht.
Einige Merkmale werden von den Händlern gerne verwechselt bzw. bunt vermischt und so findet man im Netz verschiedene, zum Teil sehr widersprüchliche Informationen zu der Technischen Seite des Loggers. Einige schreiben - Laufzeit 24h, andere 32h oder 40h. Auch die Kapazitätangaben driften auseinander. Mal sind das 125.000, mal 250.000 Aufzeichnungspunkte usw.

Beim 747Pro handelt es sich um ein kleines Gerät (4,5 x 7 x 1,5 cm) ohne Display, mit 3 LED's als Kontrollanzeige, POI-Taste, einem (abschaltbaren) Bewegungssensor und (ebenfalls abschaltbaren) akustischen Signal.
Der Logger wird durch modernen 66-Kanal MTK II GPS Chip neuer Generation bedient und ist AGPS fähig.
Im Lieferungsumfang befindet sich ein USB-Kabel - sowohl zum Laden, als auch zur Datenübertragung und eine Software-CD.
Je nach Ausstattungsoption können auch ein Ladegerät für 240V, ein Ladekabel für Kfz-Zigarettenanzünder sowie ein Zusatzakku dabei sein. Recht robust und unempfindlich, auch wenn nicht wasserdicht.
Der Eindruck?
Die Laufzeit ist beeindruckend. Bei Logginterval von 5 Sekunden, habe ich mit einer Akkuladung 2 Tage lang je 16-17 Stunden aufgezeichnet. Das war gar kein Problem und die Stromreserve war immer noch vorhanden.
Einsatz von Hochleistungs Li-Ion Akkus mit 1200 mAh erlaubt sogar Betriebszeiten über 40 Stunden.
So gesehen, sind die Sorgen um eine leere Batterie und verlorene Tracks (siehe Bericht zu Holux) kein Thema mehr.
Des Weiteren nutzt dieser Logger ein Standard Li-Ion Akku . baugleich mit Nokia BL-5C, das austauschbar ist.
Eine Auflademöglichkeit braucht man aber von Zeit zur Zeit trotzdem. So gesehen, hat ein Logger mit Standard AA Batterien,
unter Umständen doch Vorteile. Landet man aber nicht für mehrere Wochen in der Gegend ohne Stromversorgung und hat Laptop oder vergleichbares mit, zeigt sich der iBlue als zuverlässiger Begleiter.
Eine POI Taste zum manuellen Markieren bestimmter Wegepunkte ist ebenfalls "on board".
Logging erfolgt nach frei einstellbaren : Zeitspanne, Entfernung oder Geschwindigkeit.

Mein 747Pro zeichnet 250.000 Wegepunkte und funktioniert mit einem voll geladenen Standard-Akku weit über 30 Stunden lang (Herstellerangabe 25h) - und das wohl gemerkt, beim ausgeschalteten Sparmodus.
Eingebauter Bewegungssensor dient dem Stromsparen und natürlich auch Sparen des Speicherplatzes. Ist die Funktion an, schaltet das Gerät nach 2 Minuten ohne Bewegung in Sparmodus und unterbricht die Aufzeichnung. Sobald man sich in die Bewegung setzt, geht die Aufzeichnung weiter.
So weit die Theorie. In der Praxis kommt schon vor, dass es nicht wach werden will.
Angesichts der langen Laufzeit - auch ohne aktivierten Bewegungssensor, habe ich die Funktion auf Dauer desaktiviert.
Der zweite Grund für das Ausschalten war die Feststellung, dass z.B. beim Autofahren die Aufzeichnung abgebrochen wird, da der Sensor doch kräftigere Erschütterungen "zum Leben" benötigt, als ein Wagen zu bieten hat. Macht man sich anschließen weiter zu Fuß auf den Weg, wird der Logger nicht immer wieder sofort aktiv bzw. braucht zu lange um Position zu finden.
Akustische Meldungen sind recht nervig und nicht wirklich hilfreich, daher bleiben diese bei mir auch auf Dauer aus.
Nur beim Einschalten des Loggers piept dieser ein Mal ganz kurz (nicht abschaltbar).

Mitgelieferte Software ist eher spartanisch, reicht aber zum Auslesen der Loggs und Konvertierung doch aus.
Die Logg Daten werden nach dem Download in eigenem *.itm Format als Projekte gespeichert.
Diese können aber auch als *.kmz, *.gpx und *.csv exportiert werden (sofort oder nachträglich).
Die Funktion der Software zum Taggen der Bilder habe ich allerdings noch nie benutzt, da ich dafür andere Software einsetzte.

747Pro bietet neben mini-USB auch - anders als 747S - eine BlueTooth Schnittstelle an, die ebenfalls zum Datenaustausch genutzt werden kann. Track-Qualität ist ordentlich, Empfindlichkeit ist ein wenig besser als beim Holux.
Nachteil bei dem Gerät ist, dass anders als beim Holux, alle Einstellungen nur via Software zu verändern sind.
Man benötigt also zwingend PC oder Laptop.
Eine 10-Tägige Testphase in den Städten und bei Wanderungen im Gebirge hat 747Pro mit Bravour bestanden.
100% Fotos wurden (richtig) positioniert.
Die Abweichungen lagen bei wenigen Metern und wurden immer kleiner, je schneller man sich bewegt hat.
Jetzt geht es auf eine längere Reise an den Äquator. Mal schauen wie sich das Gerät in den Tropen macht.
Ich bevorzuge eine externe Lösung zum Loggen, da dieses außer Bilder-Taggen, zusätzlich die ganze Strecke dokumentiert, was recht hilfreich sein kann. Außerdem reicht ein Logger für mehrere Kameras aus.


Software - Konfigurationsmaske


Programmmaske



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