...  A u s  M e i n e r  S i c h t  ...

Sensorreinigung einer DSLR - selbst gemacht

ACHTUNG !   Ohne Gewähr - Keine Offizielle Anleitung.
Folgende Beschreibung zeigt nur einen weiteren, möglichen Weg zu Staubbeseitigung auf der Sensoroberfläche.
Weg, den ich für mich gewählt habe und auch für praktikabel,bequem und sicher halte.
  Nachahmung uneingeschränkt erlaubt, aber ...

Hiermit weise ich jegliche Forderungen und Schadensersatzansprüche
die durch die Anwendung dieser Methote entstehen könnten, entschieden zurück.

Durchführung nach eigenem Ermessen und auf eigenes Risiko !   


VORSICHT!
Einige Kameras wie z.B. 5D Mark II, besitzen andere Sensorbeschichtung und vertragen sich nicht mit den Mitteln,
die man z.B. bei EOS 20D, 30D usw. mit Erfolg eingesetzt hat.


Idee kam an einem Abend, als ich feststellen mußte dass die Bilder vom halben Tag durch Staub auf dem Sensor unbrauchbar wurden.
Wann ich so viel Dreck ins Gehäuse bekommen habe kann ich nur rätseln, aber manchmal ist das so im Freien obwohl man meint aufgepasst zu haben.

Am nächsten Morgen brauchte ich die Kamera. Reinigungsset nicht zur Hand. Kauf aufgrund fortgeschrittener Zeit war unmöglich - was tun?

Es bleibt nur eins - Reinigen mit Hausmitteln und womit ?
Als erstes braucht man Isopropanol - eine Apotheke in der Nähe, Nachtdienst. Ja, nichts wie hin...
" ... und Wozu brauchen Sie das Mitte in der Nacht? " - kurze Aufklärungsarbeit. Die nette Frau zeigt Verständnis.
Ein Fläschchen für knapp 2 Euro. Das geht schon mal gut.


Im Abstellraum fand ich ein sauberes Stück Kunststoffschlauch (ca. 1,5m Länge) mit 9mm Durchmesser.
In Pinselsammlung einen noch nicht gebrauchten feinen Pinsel (das war das teuerste in dem Ganzen).
Dazu kam noch ca. 1 Meter Naht und Lösungsmittelresistenten Klebstoff - bei mir tat es Zweikomponenten Harz.

An die Bastelarbeit:

Pinsel zerlegt und Pinselhaare an einem Schlauchende kreisformig angebracht, mit Naht+Klebstoff umgewickelt.
Nachdem Klebstoff fest war, einzelne "Ausreißer" zugeschitten und so prepariertes Schlauchende mehrfach mit Isopropanol und Aceton entfettet. Das war mit der Werkzeugvorbereitung.

Um Missverständnise zu vermeiden Aceton nur hier!   

!!! NIE !!! auf die Idee kommen den Sensor mit Aceton zu reinigen!




Durchführung der Reinigung:

Wichtig - die Raumvorbereitung.
Alles muß sauber und möglichst staubfrei sein.   Die Bestandsteile der Vorrichtung auch sauber, trocken und fettfrei !

Ein Ende vom Schlauch (im Foto mit schwarzem Klebeband) in das Stubsaugerrohr reinstecken.
Saugkraft einstellen (viele Staubsauger verfügen über einen Luftzugschieber) oder durch partiales Abdecken der Rohröffnung
und es geht los...

Reinigung führe ich im Grunde genommen nur trocken durch.

Es reicht in der Regel die Oberfläche der Sensorabdeckung (an den Sensor selbst kommt man sowieso nicht ran) abzusaugen.
Nur nach Bedarf, bei festsitzendem Staub ganz vorsichtig, ohne Kraftaufwendung über die Fläche streichen
Ausnahmsweise, beim hartnäckigem Schmutz auch mit sehr geringen Mengen Isopropanol. In dem Fall darf "der Pinsel" nur ansatzweise feucht werden, keinesfalls Tropfenbildung zulassen.


Es funktioniert seit Jahren einwandfrei. Ich habe die Kameras noch nie zum Reinigen einschicken müssen.
Früher nutzte ich Nikon 70 und Canon 10d und 20d - zwar leihweise, aber gereinigt habe ich alle.

Wichtig!
Falls Nassreinigung nötig - als Lösungsmittel nutze ich Isopropanol ( 100% ! ).
äther-Zusatz ist bei echtem 100% Isopropanol nicht wirklich nötig.

Keinesfalls Isopropanol 98% (mit Wasserzusatz) nutzen! Es bringt nur Probleme und kann zu schwer zu entfernenden Schrillen oder Beschädigungen führen.

update:
Neuerdings habe ich auch nur mit Methanol - ohne Isopropanol gereinigt.
Ging schnell und problemlos (bei Canon 40d) .



Schlüssel zum Erfolg meiner Methode: kleine Absaugfläche dürch ger. Schlauchdurchmesser und wohl dosierte Saugkraft.   Zu viel, zieht nur mehr Staub aus der Luft hinein!

Staubsaugen auf klassische Art - nur mit dem Staubsauger beim entfernten Objektiv ist absolut fehl am Platz und außer - wahrscheinlich - noch mehr Staub in die Kamera zu befördern kann sogar, aufgrund nicht regelbaren Saugkraft und Saugrichtung zu Beschädigung der Kamera führen!










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