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Sensorgoeßen
Auf der Grafik sind die gängigen Sensorgrößen im Vergleich zum Kleinbildformat (was mit 36x24mm der Sensorgröße einer Vollformat DSLR-Kamera entspricht) abgebildet.
Zusätzlich zum optischen Vergleich (+/- maßstabsgetreu abgebildet), sind die Breite und Höhe in mm angegeben.
Die hier genannte Masse einzelnen Sensoren, können allerdings bei einigen Kameras (bei APS-C und DX), in Einzelfällen geringfügig (bis ca. 0,3mm) abweichen, was durch die ständige technische Weiterentwicklung und technologische Faktoren zu erklären ist.

Die Bezeichnung Sensor ist an sich falsch. Unter dem gängigen Begriff Sensor, verbirgt sich tatsächlich eine Sensormatrix, also geordnete Ansammlung der mikroskopisch kleinen lichtempfindlichen Sensoren die als eine lichtempfindliche Fläche agiert.
Die unterschiedliche Größe dieser Matrix wirkt sich maßgeblich auf die Bildqualität aus.
Beeinflusst werden alle Bereiche - Schärfe und Schärentiefe, das Rauschen, Verstärkung der Fehlern der eingesetzten Optik, die Bildperspektive (bedingt durch Auflagemaß und unterschiedliche Kamerakonstruktion) usw. Generell gilt: je größer die Fläche, desto bessere Bildqualität ist möglich. Ganz so einfach ist es aber nicht.
Im Endeffekt spielen bei der Bildqualität auch andere Faktoren keine geringere Rolle, als die Größe der Sensormatrix.
Eines der wichtigen, wäre die Auflösung (vereinfacht - Anzahl der lichtempfindlichen Sensoren auf der Sensormatrix), die im Megapixel angegeben wird. Dieses wird sehr gerne im Marketing genutzt - oft zu Unrecht.
In der Praxis zeigt sich, dass manchmal weniger, doch mehr ist. Warum?
Je mehr dieser Punkte auf einer Fläche untergebracht werden, desto schwieriger gestaltet sich die Problematik des Rauschens. Mehr Punkte auf gleicher Fläche bedeutet, dass diese Punkte (also Sensoren) kleiner werden müssen, weisen also kleinere lichtempfindliche Fläche aus. Diese, schwächere Impulse, müssen elektronisch verstärkt werden. Dabei werden aber auch die Störungen verstärkt, was sich mit dem sog. Rauschen äußert.
Hier kommt man zum weiteren entscheidenden Faktor - der Signalverarbeitung.
Qualität der Elektronik und der Software, die die Aufgaben der Signalverstärkung und Ausfiltern der Störungen zu erledigen haben, bestimmt entscheidend die erreichte End-Bildqualität.

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